Dölziger SV feiert: Schmetterbälle zwischen Reefs und Bullshit

Karoline Maria Keybe
So schön kann Siegen sein: Die Reefs feiern beim Dölziger Sportfest ihren Sieg gegen die Mannschaft Bullshit.   Foto: Karoline Maria Keybe So schön kann Siegen sein: Die Reefs feiern beim Dölziger Sportfest ihren Sieg gegen die Mannschaft Bullshit. Dölzig. Von Freitag bis Sonntag hieß es auf dem Platz des Dölziger SV 1863 „Sport frei!“. Der Verein lud Jung und Alt zu sportlichen und nicht sportlichen Aktivitäten ein. Wie jedes Jahr stand der Sonnabend ganz im Zeichen des Volleyballs. Acht Männermannschaften schmetterten um den Sieg – und natürlich den Pokal.
15 Uhr, etwas verspätet durch ein plötzlich einsetzendes Gewitter, ging es auf Platz A um das große Ganze, obwohl es noch gar nicht das Finale war: Bullshit gegen Reefs – beides Teams des Dölziger Sportvereins. Die Zuschauer wurde Zeuge vom Derby des Tages. Mit einem Regenschirm bewaffnet lief der Schiedsrichter über den Platz zu seinem Podest.
„Wir haben zehn Vogelbeine“ lautete der Slogan der Reefs. Auf der anderen Seite sangen Mannschaftskapitän Christian Ebener und Co: „Oh sch...“ – denn früher, so Bullshit-Spieler Oliver Hoffmann, wären sie wirklich mal schlecht gewesen, so richtig sch... eben. Davon war nichts mehr zu erkennen, die Zwölf kämpften verbissen mit Taktik und Schnelligkeit um den Sieg. Thomas Kindel von den Reefs, alias Fury, haute den Ball übers Netz – der Wettkampf war vorbei, die Reefs die Sieger. Jedoch hatte es im Gesamtspiel nur für den zweiten Platz gereicht. Gegen Mario Burkhardt und seine Kollegen des Universitätssportclubs Leipzig (USC) kamen die Dölziger nicht an.
Und während Mama und Papa eifrig den Ball übers Netz warfen, probierten sich die Sprösslinge beim Torwandschießen aus. Adam, Tom, Luke und Nils kickten fast schon wie die Großen. „Ich kann sogar auf die zwei schießen“, rief der sechsjährige Luke ganz stolz. Der Junge machte es auch gleich vor und hatte sichtlich Spaß dabei.
Leider wurde dem Veranstalter aufgrund des Regens ein kleiner Strich durch die Rechnung gezogen. „Uns stört‘s nicht – da brauchen wir nicht duschen“ scherzte Jörg Thiele, Vereinsvorsitzender des SV 1863 und „Otto“ bei den Reefs. Die gewünschten Besucherzahlen blieben jedoch aus, der Platz vor dem Festzelt, wo Schausteller ihre Buden aufgebaut hatte, blieb fast leer. Am Sonntag hieß es mit einem ausgefüllten Programm im Festzelt nicht nur „Sport frei!“ sondern auch „Tanz frei!“ Karoline Maria Keybe
 

 

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